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California discovery!

California discovery!

Es war also soweit. Es ging endlich ab an die Westkueste und es war genial. Mit der Ostkueste kann man es schwer vergleichen. Die Leute da drueben sind einfach anders, das Leben ist anders, die Umgebung ist total anders.

Jaana (aus Finnland) und ich sind also am Samstag Abend in San Francisco angekommen. Die Taxifahrt vom Flughafen ins Hotel war ja schon mal aufregend und es muss ein Alptraum sein fuer manuelle Autos auf diesen Strassen zu fahren. Unless man mag Bergauf wegfahren. Und ach ja, “Prolos” mit tiefergelegten Autos kommen dort auch nicht weit.
Unser Hotel befand sich gut gelegen im Zentrum und als wir da am Union Square (vergleichbar mit 5th Avenue von New York) standen und die ersten Fotos machten lernten wir gleich ein paar Leute kennen. Um genauer zu sein Irische und wie wir mittlerweile doch alle wissen wie sehr ich seit dem St. Patricks Day irische Leute liebe …
Die haben uns dann gleich in eine Bar mitgenommen und wir haben sozusagen gleich das San Francisco Nightlife ausgetestet.

Am naechsten Morgen trafen wir uns dann mit unserem Tourleiter und dem Rest der Truppe (Insgesamt waren wir 13 Leute). Leider ist das schlimmste eingetreten – unsere Gruppe bestand mit Ausnahme von 2 Frauen nur aus AuPairs (female!). Nicht das ich mich mit anderen AuPairs nicht verstehe aber nach einem Jahr umgeben von anderen Leidensgenossen, will man auch mal Abwechslung. In the end, wars aber voll witzig. Jaana und ich besetzten dann gleich mal die letzte Reihe im Kleinbus und mit Martina (aus der Schweiz, AuPair in New Jersy) machten wir Party. Wir waren quasi die Spassmacher fuer den ganzen Bus … yeah!
Sightseeing in San Francisco war schoen, jedoch sau kalt – Golden Gate Bridge, die beruehmten Haeuser, die steilste Strasse, Fisherman’s Wharf, Alcatraz, ein ‘Clam Chowder’ fuer Lunch und zum Schluss noch der Hill von dem man die ganze Stadt sehen konnte. Uebernachted haben wir in Santa Cruz.

Am Montag stoppten wir dann in Montery und Carmel. Montery ist ein Staedtchen an der Kueste und hat einen geschichtlichen Hintergrund (war aber etwas langweilig *lalala*). Carmel im Gegensatz ist ein Staedtchen fuer Reiche. Die Haeuser dort sind sau teuer und das lustige an Carmel ist das die den “Dorfkarakter” treu bleiben wollen. Das heisst keine Strassenbeleuchtung, absolut kein Fastfood und keine Parkgebuehren und Busse sind eingentlich auch nicht gern gesehen. Angeblich sollen dort sogar einige Celebrities wohnen. Wir verbrachten dann einige relaxte Stunden an der Beach. Es war jedoch voll kalt, doch irgendwie schaffte ich es einen Sonnenbrand zu bekommen. Wir verbrachten die Nacht in einem Hotel in Bakersfield.

Am Dienstag gings dann durch Death Valley (Wueste). Also von der kalten Kueste in die heisse Wueste. Im Death Valley findet man fast jede Art von Wueste – Sand, Stein und Salz und Teile sind tiefer als der Meeresspiegel. Es war so verdammt heiss, es hatte 45 Grad Celcius im Schatten. Doch es war so eine trockene Luft das man wenigstens noch Atmen konnte. Die Landschaft war unbeschreiblich jedoch mussten wir aufpassen das unser Motor nicht ueberhitzt, dh wir durften den Motor nicht abstellen wenn wir einen Stop machten um Fotos zu machen und an gewissen Stellen wurde uns auf Hinweistafeln empfohlen die Klimaanlage auszuschalten.
Also uns wars ja schon im Bus heiss, doch wir sahen ernsthaft Radfahrer auf der Strasse, die die Huegel hinaufkletterten. Verrueckt muss man sein …
Am spaeten Nachmittag ueberquerten wir einen Berg und als wir dann auf der anderen Seite hinunter kamen sahen wir eine eigentlich unscheinbare Stadt in der Mitte der Wueste – Las Vegas.
Wir checkten in unser Hotel ein, machten uns chick und als wir aus den Hotel traten wars auch schon dunkel und man konnte das volle Ausmass der Stadt mit den tausend Lichtern sehen. Jedes Hotel bzw Casino hat sein eigenens Thema und so gingen wir von Aegypten, zum alten Rom, ‘Paris’ durfte natuerlich auch nicht fehlen, ‘Excalibur’ – das “Ritter” Hotel und schlussendlich in meine Heimatstadt ‘New York New York’. Das groesste Hotel ist zur Zeit noch das MGM mit ueber 5000 Betten doch die Bauarbeiten eines noch grosseren sind im vollen Gange. Das Feeling das man in Las Vegas hat ist total komisch – man fuehlt sich wie in einer anderen Welt. Die Wueste ist quasi nicht mehr present und man spaziert irgendwo in Europa in einer ungewoehnliche heissen Nacht. Da ich leider noch nicht 21 bin durfte ich noch nicht gambeln – ja, ich durfte noch nicht einmal Wasser kaufen. Das war extrem frustrierent doch irgendwie sind Jaana, Martina und ich mit unserem “Kleinen Schwarzen” und einem Augenaufschlag in einen Club/Bar reingekommen.

Der Mittwoch kam und das heutige Ziel war der Grand Canion. Doch bevor ich dazu komme, moechte ich auf die Landschaft die wir durchquerten eingehen. Es ist beeindruckend zu sehen das es mit jedem Meter gruener wird (oder anders herum). Doch das unglaublichste waren die Strassen. Keine Kurve weit und breit. Wir fuhren mindestens eine Stunde auf einer kerzengeraden Strasse mit vollem speed, dann kam eine kleine Biegung und es ging gleich gerade weiter.
Zurueck zum Canion. Man hat natuerlich Bilder davon gesehn aber wenn man wirklich an der Kante steht und hinunter blickt oder auf die andere Seite, kann man es kaum realisieren. Man hatte das Gefuehl man blickt auf ein Gemaelde. Es ist so unreal wie die Farben miteinander spielen und so unglaublich wie die Felsen geformt wurden. Das ganze wurde dann noch mit dem Sonnenuntergang getoppt. Aber natuerlich liessen wir es uns nicht nehmen ein Stueckchen hinunterzuwandern. Ach, wenn wir nur mehr Zeit gehabt haetten … es waere so cool den ganzen Weg runter und rauf zu gehen. Naja, vielleicht ein anderes Mal. Wir liessen den Abend beim Lagerfeuer und Smores am Campingground ausklingen. (Zur Erklaerung: Was sind Smores? Man naehme einen Kracker, lege darauf ein Stueckchen Schokolade , caramelisiert ein Marshmellow im Feuer und platziert es auf dem Schoko-Kracker-Thing und finished es mit einem weiteren Kracker on top. Enjoy!)

Donnerstag – we were riding on the “Highway to hell”, die beruehmte Route 66. Die erste asphaltierte Strasse von der Westkueste bis nach Chicago. Zahlreiche authentische “Restaurants” und Imbisse sind noch erhalten uns es war ein Abenteuer ein Hot Dog zu bestellen. Der Inhaber war so komisch und sein Imbiss war voll geklastert mit Visitenkarten und Stuff … die Fotos die ich machte sagen alles.
Joshua Tree National Park war unser naechstes Ziel. Diese Art von Baeumen waechst nur dort, man findet sie sonst niergens auf der Welt. Es ist eine Mischung zwischen Kaktus und Baum. Aber um ehrlich zu sein, es sind auch nur Baeume – wenn man versteht. Viele Fotos spaeter kamen wir zu unserem Hotel mitten in der Pampa. Da war gar nichts herum … dachten wir. Durch einen Insidertip fanden wir ueber diese Karaokebar heraus. Lustig wars dort, kann ich nur mehr sagen. Wir 3 Partygirls lernten dann gleich ein paar Navi Typen kennen die gerade in der Wueste stationiert waren. Ich kann mir nur zu gut vorstellen wie das wohl gewesen ist, als 13 Maedels durch die Tuer kamen … ;-)

Das schoene San Diego war unser Zielort fuer Freitag. San Diego ist eine geniale Stadt. Die Leute waren alle so freundlich, das Wetter war genau richtig, die Beach war voll von heissen Surfern und braun wurde ich auch noch ohne jeglichen Rotstich.
Die historische Altstadt war auch interessant. Erinnerte mich irgendwie an eine Mischung aus dem Wilden Westen und Mexico. Ach ja uebrigens, fast waeren wir nach Tijuana gefahren, ich konnte den Tequila quasi schon riechen, jedoch haette es uns zu viel Zeit gekostet and der Grenze zu Mexico zu warten.

Und dann kam auch schon Samstag – der letzte Tag unserer Tour. Wir wollten eigentlich frueh aufbrechen um noch Zeit in LA zu verbringen doch das Glueck war nicht auf unserer Seite. Unser Bus wollte nicht anspringen weil die Batterie leer war und so verbrachten wir eine Stunde laenger am Campingground. Doch schlussendlich waren wir auf der Road! Nur zur Erklaerung, es ist IMMER Stau auf den Strassen nach LA uns so ging es sehr langsam weiter. Und als ob das noch nicht genug waere, vollbrachte unser Busfahrer einen lupenreinen Auffahrunfall. Schuld waren “angeblich die Schuhe”. Jaja, bei Highheels koennte ichs ja verstehen. Naja wir verbrachten also eine weitere Stunde am Pannenstreifen … mussten anscheinend eine lange Nummer austauschen ;-)
Schlussendlich kamen wir aber dann doch nach LA. Doch ich war irgendwie enttaeuscht. Ich hab mir diese Stadt irgendwie glamuroeser vorgestellt und “benutzerfreundlicher” Die ganzen wichtigen Sachen sind kilometer weit voneinander entfernt und es gibt sehr schlechte oeffentliche Verkehrsmittel. LA besteht 2/3 aus Strassen (!) und es sind eigentlich ca. 60 einzelne Staedtchen die zu dem heutigen LA vereint und verbunden wurden.
Da unsere Tour bereits am fruehen Nachmittag zu Ende war, fuhren wir nur schnell durch die Stadt und versuchten gute Fotos aus dem Bus zu machen. Er brachte uns dann zu unserem Hotel das direkt neben dem Flughafen locaded war – also ganz ausserhalb der Stadt. Wir waren ein wenig genervt. Wir hatten extra unseren Flug auf Sonntag Abend verlegt damit wir ganz LA sehen konnten und dann mussten wir ins Auge sehen, dass es keine Chance gibt in die Stadt zu fahren. Was fuer ein sh**.
Wir checkten dann mal alles in der Naehe vom Hotel ab, doch dort war tote Hose.
Es stellte sich dann aber heraus, dass das Hotel Touren anbietet und wir ueberlegten nicht lange und buchten eine Ultimate Sightseeing Tour. Der Sonntag war also gerettet. Und ich muss sagen am Ende war der gratis Shuttelebus vom Hotel zum Flughaben auch noch von grossen Wert.

Das war also meine Californien Reise …dachte ich zumindest. Der Flug stand noch bevor. Wir mussten in Boston umsteigen und bis dahin gings auch noch gut, jedoch mussten wir in Boston nochmal durch die Security und leider vergass ich meine Sonnencreme in meinem Rucksack. Ich wurde dann gleich herausgefischt und quasi als Schwerverbrecher behandelt … ups. Bye bye Sonnencreme. Und zu guter letzt, in NY angekommen, haben die meinen Koffer verloren. Toll, schoen langsam reichts.
Schlussendlich fanden sie ihn aber und brachten ihn sogar noch vor meine Haustuer.

HAPPY END

Posted by lachmann06 8:11 PM

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